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Expedition Arktis

UFA SHOW & FACTUAL • Doku & Factual • Das Erste • 16. November 2020

Es ist die größte Arktis-Expedition aller Zeiten: Eingeschlossen im Eis driftet das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ ein Jahr lang durch das Nordpolarmeer. Über 300 Wissenschaftler*innen aus 20 Nationen forschen in einer Region, die in der Polarnacht nahezu unerreichbar ist. Auf Initiative von UFA-CEO Nico Hofmann ist UFA Show & Factual als exklusiver Bewegtbild-Produzent für die gesamte Dauer der Expedition mit an Bord. Aus den spektakulären Aufnahmen entsteht die High-End-Dokumentation EXPEDITION ARKTIS, die am 16. November 2020 um 20:15 Uhr innerhalb der ARD-Themenwoche „#WIELEBEN – Bleibt alles anders“ im Ersten zu sehen ist.

Exklusive Bewegtbild-Aufnahmen von der größten Arktis-Expedition aller Zeiten, hier gefilmt von Jakob Stark aus dem UFA-Filmteam
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Exklusive Bewegtbild-Aufnahmen von der größten Arktis-Expedition aller Zeiten, hier gefilmt von Jakob Stark aus dem UFA-Filmteam
Director of Photography Jakob Stark aus dem UFA-Filmteam (Abschnitt 1)
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Director of Photography Jakob Stark aus dem UFA-Filmteam (Abschnitt 1)

Ute Biernat, Geschäftsführerin der UFA Show & Factual: „Mit EXPEDITION ARKTIS dokumentieren wir ein wissenschaftliches, logistisches und menschliches Abenteuer, das es bislang so noch nicht gegeben hat. Unsere Kamerateams haben die MOSAiC-Expedition ein Jahr lang exklusiv begleitet – so konnte eine spektakuläre Nahaufnahme dieser Jahrhundertexpedition entstehen. Ich bedanke mich ganz besonders beim Alfred-Wegener-Institut für die vertrauensvolle Kooperation und die Möglichkeit, diese Expedition so umfassend zu porträtieren. Darüber hinaus bedanke ich mich bei den Kollegen der ARD – vor allem des rbb sowie des NDR und des hr – für die Zusammenarbeit bei diesem einzigartigen Projekt. Mit EXPEDITION ARKTIS setzt UFA Show & Factual erstmals ein Projekt im Bereich High-End-Dokumentation um und erschließt damit ein ganz neues Portfolio, in das wir auch künftig weiter investieren werden.“

Philipp Grieß, Producer UFA Show & Factual„Die Arktis ist ein extremer und wahnsinnig fesselnder Ort. Absolut unwirklich, unglaublich still, trocken und eisig kalt, fast wie ein fremder Planet, der noch völlig unbekannt und auch unerforscht ist. Als Dokumentarfilmer war ich von der ersten Sekunde an fasziniert, dort zu drehen, wo noch nie ein Kamerateam ein ganzes Jahr ausgeharrt hat. Ein Projekt, das in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein wird. Denn das Eis der Arktis wird immer dünner. Die Dokumentation EXPEDITION ARKTIS hat kein geringeres Ziel, als das Bewusstsein für die größte Herausforderung unserer Zeit – den Klimawandel – zu stärken.“

Ute Beutler, verantwortliche Redakteurin beim rbb„Eine wissenschaftliche Reise in eine weithin unbekannte Region der Erde über einen so langen Zeitraum ist eine extreme Herausforderung für alle: die Crews der beteiligen Schiffe, die Forschenden, die Organisatoren und die Kamerateams. Die weltweite Pandemie hätte fast zum Abbruch geführt. Mein Respekt gilt allen, die MOSAiC und die umfangreiche filmische Beobachtung möglich gemacht haben. Der Film nimmt uns mit in eine extreme Welt und zeigt, wie die Klimaerwärmung die Arktis heute schon dramatisch verändert.“

Forschungsschiff Polarstern
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Forschungsschiff Polarstern

Ein Jahr lang begleiten insgesamt zehn Dokumentarfilmer die Wissenschaftler, ihre Forschungen und das Geschehen an Bord der „Polarstern“. Bei Temperaturen von minus 40 Grad filmen die Kamerateams der UFA Show & Factual Tag für Tag in der Arktis – davon fast 140 Tage in völliger Dunkelheit während der Polarnacht. Mit knirschendem Schnee unter den Füßen bewegen sich die Filmemacher auf der Scholle am Ende der Welt. In eisiger Kälte dokumentieren sie jeden Schritt der wissenschaftlichen Arbeit in der Arktis. So entstehen einzigartige Bilder, die bereits heute einmalig sind. Denn das Eis am Nordpol schmilzt unaufhörlich.

Die Dokumentation beginnt mit dem Ablegen der „Polarstern“ im September 2019 im norwegischen Tromsø und nimmt die Zuschauer mit auf die Reise zum Nordpol. Die Kamera begleitet die aufregende Suche nach der perfekten Scholle mit sondierenden Helikopterflügen, Skidoo-Touren und der ersten Begehung zu Fuß. Sie beobachtet den Aufbau der Forschungsstadt auf der Eisscholle, Eisbärenbegegnungen, riskante Situationen durch Risse im Eis, Schneestürme in der Nacht, die Dunkelheit der Polarnacht und den Alltag der Crew und der Wissenschaftler an Bord. Dokumentarische Fenster, nah an den jeweiligen Protagonisten erzählt, gewähren einen authentischen Einblick in die Forschungsfelder der Expedition. Knappe Tagebuchnotizen des Expeditionsleiters Markus Rex, Interviews, Funkmitschnitte und Berichte aus dem Schiffslogbuch strukturieren den Film.

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Das UFA-Kamerateam von Abschnitt 3, Dieter Stürmer und Manuel Ernst, bei der Arbeit auf dem Eis. Foto © Christian R. Rohleder, CC BY-SA 3.0 DE

Rund 300 Wissenschaftler*innen aus 20 Nationen, über 80 involvierte Institutionen, mehrere Eisbrecher, Polarflugzeuge und Helikopter, 389 Tage Expedition und rund 150 Millionen Euro Budget mit einem Ziel: dem Durchbruch in der Arktisforschung. EXPEDITION ARKTIS bringt die Bilder des Jahrhundertprojekts in Das Erste.

EXPEDITION ARKTIS ist eine Produktion der UFA Show & Factual in Kooperation mit dem rbb, NDR und HR für Das Erste. Produzenten der Dokumentation sind Nico Hofmann und Ute Biernat (UFA/UFA Show & Factual). Inhaltlich verantwortlich für das Projekt sind Executive Producer und Head of Reality/Factual Uli Zahn sowie Producer und Regisseur Philipp Grieß (beide UFA Show & Factual). Redaktionell verantwortlich sind Ute Beutler (rbb), Marc Brasse (NDR) und Sabine Mieder (hr).

Über die High-End-Dokumentation hinaus werden zudem drei Reportagen in den Dritten Programmen von rbb, NDR und hr zu sehen sein: Die Filme vertiefen die Themen der MOSAiC-Expedition aus einer regionalen Perspektive. Der rbb lenkt in EXPEDITION ARKTIS – VON BRANDENBURG AN DEN NORDPOL am 17. November 2020 um 21:15 Uhr den Fokus auf die Forschungen einer Ozeanographin, eines Atmosphärenphysikers und eines Potsdamer Geoökologen. Mit EXPEDITION ARKTIS – WIE NORDDEUTSCHE IM EIS UM UNSER KLIMA KÄMPFEN blickt der NDR am 18. November 2020 um 21:00 Uhr u.a. auf die Schiffsbesatzung und die Helikopter-Crew, ohne die diese Expedition am Nordpol nicht möglich wäre. Der hr begleitet in EXPEDITION ARKTIS – WAS MACHT EIN WETTERMANN IM EIS? am 19. November 2020 um 21:45 Uhr einen Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach auf der nördlichsten Bordwetterwarte der Welt.

In Zusammenarbeit mit Fremantle wird zudem eine High-End-Dokumentation für die weltweite Distribution produziert.

Bertelsmann Content Alliance begleitet MOSAiC-Expedition

Zusätzlich begleiten die Unternehmen der Bertelsmann Content Alliance die MOSAiC-Expedition exklusiv für die deutschsprachige Öffentlichkeit in Bild, Ton und Wort.

UFA Show & Factual reist als exklusiver Bewegtbild-Produzent während der gesamten Dauer der Expedition mit und liefert einmalige Bilder der Jahrhundertexpedition. Aus den Aufnahmen entsteht für die ARD die High-End-Dokumentation EXPEDITION ARKTIS, die am 16. November 2020 ausgestrahlt wird.

Gruner + Jahr entsendet Autorin Marlene Göring, die für STERN, GEO, GEOlino, und P.M. über die Arktis-Expedition berichtet. Ihre ersten Geschichten aus der Arktis sind bereits Anfang 2020 in den G+J-Magazinen erschienen, weitere Reportagen folgen im Oktober und November 2020.

Fotografisch begleitet wird die Expedition von Esther Horvath. Ihre Fotografien erscheinen in den G+J-Magazinen und darüber hinaus veröffentlicht der Prestel Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe) am 19. Oktober 2020 exklusive Aufnahmen in dem Bildband EXPEDITION ARKTIS. Ebenfalls in der Penguin Random House Verlagsgruppe erscheint am 23. November 2020 der Expeditionsbericht „Eingefroren am Nordpol“ (C. Bertelsmann) von Expeditionsleiter Markus Rex. Zudem erscheint im cbj Verlag am 8. Februar 2021 das Kinderbuch „Expedition Polarstern“ (ab 10 Jahre).

Die Audio Alliance begleitet MOSAiC mit der Erstellung von exklusiven Hörinhalten. Das Audio-Logbuch „Arctic Drift – Das Audiologbuch“, bei dem der wissenschaftliche Fahrtleiter der Expedition im Mittelpunkt steht, erscheint regelmäßig über die Dauer der Expedition.

EXPEDITION ARKTIS - Die Reportagen in den Dritten Programmen

EXPEDITION ARKTIS - VON BRANDENBURG AN DEN NORDPOL | 17.11.2020 | 21:15 Uhr | rbb Toggle

Ein Film von Kathrin Dapper

Der Film begleitet drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der einzigartigen MOSAIC-Expedition unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in die Arktis und stellt ihre Arbeit über und unter dem Eis vor. Extreme Wetterbedingungen und die völlige Dunkelheit der Polarnacht stellen die Forscher immer wieder vor Herausforderungen.Ende Januar 2020 machen sich ca. 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem russischen Eisbrecher „Dranitsyn“ auf den Weg zum Nordpol. Ihr Ziel: die „Polarstern“. Das Forschungsschiff driftet für ein Jahr, eingefroren ins arktische Eis, durch die Polarregion. Forschende aus 20 Nationen gehen hier den großen Klimafragen unserer Zeit nach, die Arktis gilt als Wetterküche unseres Planeten. Die einzigartige MOSAIC-Expedition steht unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.

Mit an Bord des Eisbrechers „Dranitsyn“ sind die Ozeanografin Janin Schaffer und der Geoökologe Torsten Sachs, sie müssen sich nicht nur mit der Crew und den anderen Passagieren an die tiefen Temperaturen und die völlige Dunkelheit der Polarnacht gewöhnen. Die Fahrt zum Forschungscamp fordert von Allen starke Nerven und viel Geduld. Zu dieser Jahreszeit gilt die Arktis eigentlich als nicht schiffbar. Die „Dranitsyn“ kommt nur äußerst langsam voran und verbraucht sehr viel Treibstoff.

Torsten Sachs arbeitet normalerweise am Computer des GeoForschungsZentrums in Potsdam. Ihn beschäftigt, was an der Grenze zwischen Erde und Atmosphäre in der Polarregion passiert. Mit einer komplexen Hubschrauberschleppsonde will er über die arktischen Eiswüsten fliegen und Messungen vornehmen. Kälte und Technik stellen den 42-jährigen Geoökologen immer wieder vor große Herausforderungen.

Janin Schaffer ist Klimawissenschaftlerin aus ganzem Herzen. Die physikalische Ozeanografin will unter das Eis schauen und mit ihren Datensammlungen die Geheimnisse des Nordpolarmeeres entschlüsseln.

Auf dem Forschungseisbrecher „Polarstern“ nahe dem Nordpol erwartet sie u. a. der Brandenburger Wissenschaftstechniker Jürgen Graeser. Den 62-Jährigen zieht es schon sein halbes Leben immer wieder in die Arktis. Auch die Drift ist ihm vertraut, schon vor über zehn Jahren hat Graeser sieben Monate mit einem russischen Expertenteam auf einer Eisscholle in der Zentralarktis ausgeharrt und geforscht. Mit seinem Fesselballon, wegen seiner markanten Farbe auch „Miss Piggy“ genannt, misst er die Temperaturen in den unteren Atmosphärenschichten.

EXPEDITION ARKTIS ist eine Produktion der UFA Show & Factual in Kooperation mit dem rbb, NDR und HR.

EXPEDITION ARKTIS - WAS MACHT EIN WASSERMANN IM EIS? | 19.11.2020 | 21:45 Uhr | HR Toggle

Ein Film von Kathrin Dapper

Es ist die nördlichste Wetterwarte des Planeten. Ein Jahr geht das deutsche Forschungsschiff Polarstern auf die größte Arktis-Expedition aller Zeiten. Die Reportage begleitet den Meteorologen Robert Hausen bei dieser spannenden Mission. Während der Polarnacht tauscht er mehrere Monate seinen Arbeitsplatz beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach gegen den am Nordpol auf dem Eisbrecher.

Es ist die nördlichste Wetterwarte des Planeten. Ein Jahr geht das deutsche Forschungsschiff Polarstern auf die größte Arktis-Expedition aller Zeiten. Die Reportage begleitet den Meteorologen Robert Hausen bei dieser spannenden Mission. Während der Polarnacht tauscht er mehrere Monate seinen Arbeitsplatz beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach gegen den am Nordpol auf dem Eisbrecher.

In der Arktis erwarten ihn besondere Herausforderungen: Temperaturen bis zu minus 30 Grad Celsius und sehr schnell wechselndes Wetter. Von der Wettereinschätzung Robert Hausens hängen Menschenleben ab. Jeden Tag berät er den Kapitän, die Helikopter-Piloten und Wissenschaftler, welche Operationen draußen auf dem gefrorenen Ozean gerade möglich sind. Hier muss er auf seine Erfahrung setzen, die Bedingungen auf der Bordwetterwarte sind sehr viel rustikaler als auf dem Festland.

Für Crew und Wissenschaftler auf der „Polarstern“ sind seine Wettervorhersagen überlebenswichtig und entscheiden über Erfolg und Misserfolg der Expedition. Es lauern viele Gefahren in dieser menschenfeindlichen Natur. Doch manche Ereignisse kommen selbst für eine moderne Expedition überraschend. Die Corona-Pandemie stellt alle vor eine enorme Herausforderung. Sie selbst sind abgeschottet. Doch wie geht es der Familie zuhause und wie lange wird sich die Rückreise verzögern?

EXPEDITION ARKTIS ist eine Produktion der UFA Show & Factual in Kooperation mit dem rbb, NDR und HR.

Produktionsfacts

Produzenten

Nico Hofmann
Ute Biernat

Director Production & Operations

Sascha Kleinschmidt

Executive Producer

Uli Zahn

Producer & Regisseur

Philipp Grieß

Produktionsleitung

Roland Zeh, Christoph Korczak

Redaktionsleitung

Kathrin Dapper

Schnitt

Mathieu Honoré

Verantwortung rbb

Ute Beutler

Verantwortung NDR

Marc Brasse

Verantwortung HR

Sabine Mieder

Kamerateams an Bord der Polarstern

Abschnitt 1:
DoP: Jakob Stark
Assistenz & Ton: Nikolaus von Schlebrügge

Abschnitt 2:
DoP: Lars Barthel
Assistenz & Ton: Nina Wesemann

Abschnitt 3:
DoP: Dieter Stürmer
Assistenz & Ton: Manuel Ernst

Abschnitt 4:
DoP: Susanna Salonen
Assistenz & Ton: Hannes Spitz

Abschnitt 5:
DoP: Bettina Borgfeld
Assistenz & Ton: Charles Finkbeiner

Kunde
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