Als im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der fiktiven Kleinstadt Wingen eine Kapkobra gesichtet wird, bricht Panik aus. Für Stadtrat Hammsbergen (Bernhard Schütz) ist eine entlaufene Giftschlange das letzte, was er unmittelbar vor seinem großen Karrieremoment gebrauchen kann. Kurzerhand überträgt er die Verantwortung an seine pflichtbewusste Verwaltungsmitarbeiterin Rabea Thelen (Laura Tonke).
Für die alleinerziehende Mutter beginnt damit ein Wettlauf gegen die Zeit. Statt wie geplant mit ihren beiden pubertierenden Kindern in den Urlaub zu fahren, organisiert sie Krisenstäbe, Evakuierungsmaßnahmen und Informationsketten. Unterstützung erhält sie von einem hoffnungslos überforderten Team sowie einem selbsternannten Reptilienexperten (Marc Hosemann) mit fragwürdigen Fangmethoden. Zusätzliche Schwierigkeiten bereitet ihr ein zunehmend verzweifelter Hobbyschlangenhalter (Julius Nitschkoff), der seine Unschuld mit wachsender Vehemenz beteuert.
Während Rabea zwischen Vorschriften, öffentlichem Druck und dem Unmut ihrer Kinder jongliert, rückt die allseits beliebte Winger Kirmes immer näher und hängt allen als Damoklesschwert über dem Kopf.
DIE KOBRA VON WINGEN (AT) ist eine Produktion der UFA Fiction. Regisseur Peter Meister inszenierte Laura Tonke, Carlotta Bähre, Henri Milen Ducaruge, Bernhardt Schütz, Marc Hosemann und Julius Nitschkoff in dem Film nach dem Drehbuch von Peer Klehmet und Klaus Wolfertstetter. Als Produzent zeichnet Eric Bouley verantwortlich, Producerin ist Hannes Linder. Die Kameraarbeit hat Florian Mag übernommen. Die Redaktion im ZDF verantworten Alexandra Staib und Leon Wille.