Tatort Sund
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Bis nichts mehr bleibt

UFA FICTION • TV Movie • Das Erste • 2010
Der Film erzählt, mit welch raffinierten Methoden es der Organisation Scientology immer wieder gelingt, Menschen von sich abhängig zu machen. Der junge Familienvater Frank schafft es, sich selbst wieder aus den Fängen des Systems zu lösen – aber in diesem Kampf verliert er seine Familie an Scientology.
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Ein Film, der aufklärt und verstehen lässt – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit großem Einfühlungsvermögen und Realitätsnähe.

Eine Produktion von teamWorx in Koproduktion mit SWR, ARD Degeto und NDR. Gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

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„Eine Brücke zur völligen Freiheit“ verspricht Scientology programmatisch.
Doch Insider-Berichte von Aussteigern aus dem System schildern
das genaue Gegenteil: Psychische wie materielle Abhängigkeit und
soziale Isolation seien die Folgen der scientologischen Umerziehung.
Eben dies zeigt „Bis nichts mehr bleibt“ in einer bewegenden, dabei nie
sentimentalen Studie über eine junge Familie, die in die Fänge der Organisation
gerät. ImFilmerklärt die Anwältin vor Gericht, Scientology wirke
auf seine Anhänger „wie eine Euphorisierungsmaschine, ohne die man
nicht mehr leben zu können glaubt“. DenWeg in die drohende Abhängigkeit
und die Schwierigkeit der Loslösung aus dem System Scientology
hat Regisseur Niki Stein nach wahren Erlebnissen in eine fiktionale
Handlung übersetzt. Entstanden ist ein packender, psychologisch und
atmosphärisch dichter Film, der die Zuschauer über die erzählte Geschichte
mit hineinzieht in die Praktiken von Scientology. Ein Film, der
buchstäblich fesselt, indemer die subtilenMethoden undMechanismen
der Organisation von innen heraus fühlbar werden lässt und sie konsequent
zu Ende denkt:bis nichtsmehr bleibt. Ein großer Teil der Intensität
verdankt sich jedoch der hervorragenden schauspielerischen Leistung
des gesamten Ensembles. Ein Film, der aufklärt und verstehen lässt –
ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit großem Einfühlungsvermögen
und Realitätsnähe.

VOLKER HERRES Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen
Ein Streit umdas Sorgerecht für ein gemeinsames Kind ist leider
Alltag an deutschen Familiengerichten. Doch dieser Streit ist
außergewöhnlich.Vater Frank Reiners ist bei Scientology ausgestiegen,
kämpft nun mit rechtlichen Mitteln um seine Tochter,
die mit der Mutter weiter bei der Organisation ist und keinen
Kontakt mehr zu ihm haben soll. Ein Rückblick beginnt, auf Versprechungen,
Methoden und den Einfluss von Scientology auf
eine junge Familie. Anspruchsvolle Dokumentationen über Aussteiger
von Scientology gibt es bereits viele. „Bis nichts mehr
bleibt“ ist der erste fiktionale Film über Scientology, der die
Organisation beim Namen nennt. Unser Fernsehfilmchef Carl
Bergengruen hat dieses Projekt seit langem vorbereitet, und ich
freue mich, dass er dafür starke Partner wie teamWorx, die ARD
Degeto, den NDR und natürlich den Autor und Regisseur Niki
Stein gewinnen konnte. Mit Felix Klare steht außerdem ein
junger Schauspieler im Mittelpunkt, der sich auch durch seine
Rolle als Kommissar Bootz im „Tatort“ aus Stuttgart schnell
einen Namen gemacht hat und seine Klasse in „Bis nichtsmehr
bleibt“ in einem hervorragenden Ensemble bestätigt. Als Vater
Frank Reiners schafft er selbst es, sichwieder aus demSystemzu
lösen. Seine Familie aber hat er an Scientology verloren.

Cast & Crew

CAST

Gine Reiners

Silke Bodenbender

Frank Reiners

Felix Klare

Helen Berg

Nina Kunzendorf

Dr. Gerd Ruppert

Kai Wiesinger

Ursula Friedrich

Suzanne von Borsody

Ludwig Clasen

Robert Atzorn

Karin Clasen

Sabine Postel

CREW

Drehbuch und Regie

Niki Stein

Kamera

Arthur W. Ahrweiler

Produzent

Nico Hofmann
Benjamin Benedict

Producer

Thorsten Rott

Herstellungsleitung

Holger Krenz

Szenenbild

Dominik Kremerskothen

Kostümbild

Anette Schröder

Redaktion

Carl Bergengruen (SWR)
Michael Schmidl (SWR)
Hans-Wolfgang Jurgan (ARD Degeto)
Daniela Mussgiller (NDR)

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