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Ernst-Lubitsch-Preis 2020

30.01.2020
Katharina Thalbach für ihre komödiantische Leistung in „Ich war noch niemals in New York“ ausgezeichnet
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Am 29. Januar 2020 fand im Babylon in Berlin Mitte die Verleihung des Ernst-Lubitsch-Preises 2020 statt. Seit 1958 wird der Preis jährlich vom Club der Filmjournalisten Berlin e.V. an Schauspieler und Regisseure für die beste komödiantische Leistung in einem deutschen Kinofilm vergeben.

Nach den Vorjahresgewinnern Bjarne Mädel und Lars Eidinger durfte sich dieses Jahr Katharina Thalbach für die Darstellung ihrer Rolle Maria in der UFA FICTION-Produktion „Ich war noch niemals in New York“ von Regisseur Philipp Stölzl über eine Auszeichnung freuen. Die Laudatio wurde von Volker Schlöndorff gehalten.

Aus der Begründung der Jury:

Die Verwandlung einer vereinsamten Hausfrau zu einer blinden Passagierin, die auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff wachgeküsst wird, meistert Katharina Thalbach dabei aus dem Handgelenk. Wenn sie dann als frischverliebte Maria Wartberg singt, lacht und tanzt, strahlt sie dabei so viel Lebensenergie und Frohsinn aus, dass sich das bis in die letzten Reihen eines Kinosaals überträgt. Dass ein Lubitsch-Preis auch immer ein Lebenspreis ist, den Künstler nur einmal in ihrer Karriere erhalten können, muss diesmal besonders erwähnt werden. Denn in den letzten Jahren hat die Schauspielerin ihr komödiantisches Können in noch so kleinen Nebenrollen immer wieder unter Beweis stellen können.

Katharina Thalbach steht seit ihrem fünften Lebensjahr vor der Kamera und auf der Bühne. Schon in den späten 1960er und frühen 70er Jahren feierte Katharina Thalbach erste Erfolge am Theater. Neben ihren vielen Theaterrollen ist Katharina Thalbach auch regelmäßig in Fernsehproduktionen und auf der Leinwand zu sehen. Dem Kinopublikum ist sie bekannt aus Filmen wie Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel” (1979), Leander Haußmanns „Sonnenallee” (2001), Detlev Bucks „Hände weg von Mississippi” (2007), Bernd Böhlichs „Du bist nicht allein” (2007) und „100 Dinge” von Florian David Fitz (2018).

Das Drehbuch zu „Ich war noch niemals in New York“ stammt von Alexander Dydyna, Drehbuch Co-Autor war Philipp Stölzl, für die Drehbuch Mitarbeit zeichnete Jan Berger verantwortlich, für das Drehbuch Polishing Karsten Dusse. Regie führte Philipp Stölzl, für die Kamera zeichnete Thomas W. Kiennast verantwortlich. Produzenten von „Ich war noch niemals in New York“ waren Regina Ziegler (Ziegler Film), Sebastian Werninger und Nico Hofmann (UFA FICTION) sowie Christoph Müller (Mythos Film), Koproduzenten waren Klaus Graf (Graf Film), Freddy Burger und Universal Pictures Productions.

Neben Katharina Thalbach waren noch andere hochkarätige Schauspieler, darunter Heike Makatsch, Moritz Bleibtreu und Uwe Ochsenknecht mit an Bord der MS Maximiliane.

Gefördert wurde „Ich war noch niemals in New York“ von der Film- und Medienstiftung NRW, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Mitteldeutschen Medienförderung, der MFG Filmförderung, der FFA Filmförderungsanstalt und dem Deutschen Filmförderfonds. Gedreht wurde u.a. in den Kölner MMC Studios, Berlin, Brandenburg und Sofia.

„Ich war noch niemals in New York“, nach dem Erfolgsmusical von Stage Entertainment, wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Universal Pictures International Germany in die Kinos gebracht. Der Kinostart von „Ich war noch niemals in New York“ war der 17. Oktober 2019.

 

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