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UFA gründet Diversity Circle

26.11.2020
Als kreatives Unternehmen lebt die UFA von Diversität. Diversity verstehen wir als wichtigen Teil von Creative Responsibility und ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur der UFA. Um alle Aktivitäten rund um Diversity zu bündeln und fokussiert voranzutreiben, wurde ein UFA-interner Diversity Circle gegründet.
Juliana Maug, Katja Bäuerle, Markus Schroth und Jeannette Venzke (v.r.n.l.)
Juliana Maug, Katja Bäuerle, Markus Schroth und Jeannette Venzke (v.r.n.l.)

Fokusbereiche und deren Ansprechpartner*innen sind: 

LGBTIQ* – Markus Schroth 

Gender (m/w/d) – Katja Bäuerle 

Menschen mit Beeinträchtigung – Jeannette Venzke 

People of Color – Juliana Maug 

Der Diversity Circle soll die verschiedenen Priorisierungen der Themenbereiche bündeln, koordinieren und strategisch besprechen in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung sowie Agenden aufsetzen. Der Diversity Circle ist eine kommunikative Schnittstellenverwaltung der UFA und ihrer Bereiche. 

LGBTIQ* Toggle

Markus Schroth
Markus Schroth

Warum ist LGBTIQ* wichtig für die UFA? 

Es ist aktuell wichtiger denn je und es geht darum Stellung zu beziehen für Vielfalt, Toleranz und Chancengleichheit. Deshalb müssen wir uns stark machen für die Sichtbarkeit von queeren Menschen und für einen vorurteilsfreien Umgang mit sexueller Identität. Gerade wir als Medienunternehmen können das Bild durch unsere Programme prägen und die Realität der Vielfalt abbilden. Wir wollen Vorbild sein und unseren Mitarbeiter*innen einen sicheren Arbeitsplatz bieten der frei von Vorurteilen ist. 

Was tut der Circle/ Die UFA bereits, um sich dem Thema zu nähern? 

Wir haben 2017 das Mitarbeitenden Netzwerk be.queer gegründet. Als konzernweite Community will be.queer die Vernetzung von LGBTIQ-Kolleg*innen bei Bertelsmann vorantreiben. Im Rahmen des Netzwerks wurden bereits viele Aktionen für mehr Sichtbarkeit umgesetzt. Speziell bei der UFA haben wir in Köln bei der CSD Demonstration teilgenommen, Meet ups in Köln und Berlin etabliert sowie genderneutrale Toiletten an den Standorten Potsdam und Deutz eingerichtet. Im vergangenen Jahr sind wir von der „Prout at Work“-Stiftung für unser Azubi-Filmprojekt zum Coming Out Day mit dem „Big Impact Initiative Award“ ausgezeichnet worden. Aktuell planen wir die Angestelltenverträge genderkonform zu gestalten und eine Info-Reihe zu diversen LGBTIQ-Themen, die zur Aufklärung dienen soll, zu etablieren.

Gender (m/w/d) Toggle

Katja Bäuerle
Katja Bäuerle

Warum ist Gender wichtig für die UFA?

Wir Frauen stellen 50% der Bevölkerung. Wir sind genauso qualifiziert, intelligent, kreativ und talentiert wie die anderen 50%. Ergänzend dazu sind wir auch teilweise diplomatischer, empathischer, emotionaler und gelassener. Allerdings nicht immer. Ich hoffe, dass sich die Frage bald nicht mehr stellt, warum Chancengleichheit wichtig für Unternehmen ist, die nachhaltig erfolgreich und relevant sein wollen.

Was tut der Circle/ Die UFA bereits, um sich dem Thema zu nähern?

Die UFA bietet ein Führungskräfteentwicklungs-Training exklusiv für Frauen an, unterstützt Netzwerkveranstaltungen, fördert die Forschung zur Rolle von Frauen in den Medien und reflektiert kritisch und konstruktiv das eigene Frauenbild in unseren Programmen. 

Menschen mit Beeinträchtigungen Toggle

Jeannette Venzke
Jeannette Venzke

Warum ist Inklusion wichtig für die UFA?

Mitarbeitervielfalt ist eine Voraussetzung für Kreativität und Innovation und wir müssen die Voraussetzungen schaffen, dass alle Talente ihr Potential und ihre Stärken ins Unternehmen einbringen können. Dazu müssen alle Mitarbeiter, und eben auch die mit Beeinträchtigungen, in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit mit ihrem Leben vereinbaren zu können ggf. mit den Herausforderungen, dass dieses mitbringt. Um das zu erreichen, müssen wir ein Ort sein, an dem sich jeder gleichermaßen willkommen und wertgeschätzt fühlt, als Mensch und auch als Talent und Experte in seinem Gebiet.

Was tut der Circle/ Die UFA bereits, um sich dem Thema zu nähern? 

Seit kurzem übernehme ich die Rolle als Inklusionsbeauftragte für die UFA. Ich agiere als Verbindungsperson zwischen Arbeitnehmer*innen, Arbeitgeber*innen und Integrationsamt und bin Ansprechpartnerin für Themen wie  z.B. Arbeitsplatzprobleme, bei Fragen im Zusammenhang mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung sowie bei Konflikten mit Kolleg*innen oder Vorgesetzten. Mit der Position wollen wir eine Anlaufstelle für Mitarbeitende schaffen, um individuell auf Bedenken und Bedürfnisse eingehen zu können. Hierbei spielt auch das allgemeine Gesundheitsmanagement bei der UFA eine große Rolle.
Wir wollen den Bertelsmann Aktionsplan für Inklusion, bis 2024 erfüllen und beschäftigen uns in dem Zusammenhang unter anderem mit der Überprüfung der Barrierefreiheit an den Standorten sowie erste bauliche Anpassungen im UFA Haus Potsdam.
Wir wollen das Jobprofil auf die Menschen anpassen, nicht andersrum. Um hinter der Kamera diverser zu werden, müssen wir die Art und Weise, wie wir Ausschreiben ändern.
Unser Ziel ist es, Inklusion in bestehenden Prozessen und Strukturen mitzudenken und stärker zu verankern.

People of Color Toggle

Juliana Maug
Juliana Maug

Was tut der Circle/ Die UFA bereits, um sich dem Thema zu nähern? 

  • Cooperation mit Panthertainment, um Stoffe aus der richtigen Perspektive zu erzählen.
  • Aufbau einer Diversitätsdatenbank für Menschen mit Diversitäts-Erfahrungen, um diese vor und hinter der Kamera akkurat und richtig erzählt einbringen zu können
  • Überarbeitung der Charta der Vielfalt und eine Anpassung auf alle unsere Säulen der Diversität
  • Planung von Anti-Rassismustrainings

Wie inklusiv unsere Arbeitswelt ist und was wir dafür tun können, damit sich die vielfältige Gesellschaft on- und off- screen wiederfindet, wird hier als ständiger Prozess verstanden. So sind unsere vielen unterschiedlichen Blickwinkel auschlaggebend, um einzigartiges Entertainment für unser Publikum zu erschaffen aber auch, um eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der sich jede Kollegin und jeder Kollege wohl fühlt und sein kann, wie sie/er ist.

Nico Hofmann: „Die Vielfalt unserer kreativen Teams ist essentiell und inspiriert uns in unserem täglichen Geschäft. Nur wenn Diversität hinter der Kamera zum Selbstverständlichen gehört, kann sie auch vor der Kamera entstehen.“ 

Joachim Kosack: „Wir haben als Medienschaffende hier eine besondere Verantwortung und müssen entschieden diskriminierende Tendenzen entgegentreten, entsprechende Themen setzen und diese in unseren Programmen sichtbar machen. Diversity ist bei der UFA eine ausnahmslose Voraussetzung für jede Art von Kreativität.“

Uns ist bewusst, dass wir noch nicht alle Facetten von Diversity abbilden, möchten aber fokussiert mit diesen vier Facetten beginnen. Wir nehmen uns vor, in den nächsten drei Jahren unser Engagement um weitere Facetten von Diversity zu erweitern, um ein Gesamtportfolio abzubilden.

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