Potsdam, 27. Januar 2026. Die RTL-Serie GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN (GZSZ), produziert von UFA Serial Drama in Potsdam-Babelsberg, greift erneut ein gesellschaftlich relevantes Thema auf: Bulimie. Mit einem neuen Handlungsstrang kehrt die Essstörung der Figur Lilly Seefeld, gespielt von Iris Mareike Steen, zurück – viele Jahre nach der vielbeachteten Geschichte aus dem Jahr 2013. Für eine verantwortungsvolle und realitätsnahe Umsetzung hat die Produktion erneut mit Dick & Dünn e. V. Beratungszentrum bei Ess-Störungen in Berlin zusammengearbeitet. Begleitend zur Ausstrahlung macht GZSZ bundesweit in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf das Thema Essstörungen aufmerksam. Ziel ist es zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und Betroffenen den Zugang zu Hilfsangeboten zu erleichtern.
Die Geschichte im Überblick: Lilly, dargestellt von Iris Mareike Steen, wird innerhalb kurzer Zeit mit zahlreichen emotional belastenden Ereignissen konfrontiert. Um nicht von ihren Gefühlen überwältigt zu werden, flüchtet sie sich in ihre Arbeit als Ärztin. Doch die Verdrängung fordert ihren Preis: Schlaflose Nächte, Albträume und zunehmende Überforderung lassen die Kontrolle schwinden. Schritt für Schritt rutschen alte Verhaltensmuster wieder in den Vordergrund – bis klar wird: Lilly erlebt einen Rückfall, die Bulimie ist zurück. Die Story verdeutlicht, dass Essstörungen auch nach langen stabilen Phasen erneut auftreten können, insbesondere in Extremsituationen.
Katja Bäuerle, Produzentin GZSZ (UFA Serial Drama): „Schon 2013 hat Lillys Bulimie-Story viele Zuschauer:innen erreicht. Die Fortführung ermöglicht einen differenzierten Blick auf den langfristigen Verlauf einer Essstörung. Dank der Zusammenarbeit mit Dick & Dünn und dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit können wir das Thema fachlich fundiert, sensibel und zugleich für ein breites Publikum erzählen.“
Christiane Ghosh, RTL Executive Producerin: „Essstörungen sind noch immer stark tabuisiert. Mit dieser Geschichte wollen wir zeigen, dass Rückfälle Teil einer Erkrankung sein können – und wie wichtig es ist, Warnsignale ernst zu nehmen und Unterstützung anzunehmen.“
Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Essstörungen sind ernstzunehmende Erkrankungen und brauchen zeitnah eine professionelle Behandlung. Die gute Nachricht: Essstörungen sind behandelbar; der Weg zur Genesung kann allerdings Monate bis Jahre dauern. Je früher Betroffene Unterstützung bekommen, desto besser sind die Chancen, wieder gesund zu werden. Deshalb ist es wichtig, schon bei ersten Anzeichen einer Essstörung Hilfe zu suchen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet dazu umfassende Informationen und verweist auf passende Hilfsangebote – von Beratung über Therapie bis hin zur Nachsorge – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.“
Iris Mareike Steen, Schauspielerin: „Ich finde es sehr wichtig, dass wir dieses Thema erneut aufgreifen. Essstörungen betreffen unglaublich viele Menschen – auch in meinem eigenen Umfeld. Mir war es ein Anliegen zu zeigen, dass alte Muster selbst nach vielen Jahren in extremen Situationen wieder auftreten können.“ Mit Blick auf die erste Storyline aus dem Jahr 2013 ergänzt die Schauspielerin: „Was mir sofort einfällt, sind die vielen Nachrichten von Zuschauer:innen. Besonders bewegt hat mich, dass viele geschrieben haben, sie hätten sich danach Hilfe gesucht. Wenn unsere Geschichten Menschen dazu ermutigen, sich jemandem anzuvertrauen, ist das sehr wertvoll.“ Zur aktuellen Umsetzung sagt sie außerdem: „Ich habe großen Respekt vor dieser Geschichte. Der erste Rückfall hat beim Dreh alte Erinnerungen wachgerufen. Umso wichtiger ist es mir, dieses Thema ernsthaft und verantwortungsvoll zu erzählen.“
Begleitende Aufklärungsangebote
Die TV-Storyline wird durch zusätzliche Maßnahmen unterstützt:
Über das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Das BIÖG entwickelt bundesweit Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung über psychische Gesundheit sowie der Unterstützung von Betroffenen und ihrem Umfeld im Bereich Essstörungen.
Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts zu psychischer Gesundheit und Essstörungen:
GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN ist eine Produktion der UFA Serial Drama für RTL. Katja Bäuerle ist die Produzentin. Line Producerin ist Christina Vogel-Froehlich. Co-Producer:innen sind Katrin Birkner, Christine Melzer und Christian Schönfeld. Executive Producerin seitens RTL ist Christiane Ghosh, die Redaktion liegt bei Christina Pachutzki und Luisa Schnicker. Der Vorabendklassiker läuft montags bis freitags um 19:40 Uhr bei RTL sowie jederzeit eine Woche vorab auf RTL+. GZSZ wird in UHD produziert und auf RTL UHD ausgestrahlt.
Über UFA SERIAL DRAMA
Die UFA bündelt ihre Aktivitäten in den Programm-Genres Serial Drama und Fiction sowie Show, Factual und Documentary unter einem Dach. Das Kerngeschäft der UFA Serial Drama ist dabei die Entwicklung und Produktion serieller Formate: Mit GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN etablierte das Unternehmen 1992 die erste und bis heute erfolgreichste tägliche Serie des deutschen TV-Markts. 1994 folgte UNTER UNS und 2006 ALLES WAS ZÄHLT. Weitere Formate, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren hergestellt hat, waren u.a. SPOTLIGHT (seit 2016), NACHTSCHWESTERN, LENßEN ÜBERNIMMT, VERBOTENE LIEBE – NEXT GENERATION, EVEN CLOSER – HAUTNAH, IRGENDWAS MIT MEDIEN oder auch Spin-offs der erfolgreichen Marke GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN wie SUNNY, NIHAT und LEON. Jüngste Formate aus dem Hause UFA SERIAL DRAMA sind u.a. LENßEN HILFT und UFERPARK – GUTE ZEITEN, WILDE ZEITEN, ein GZSZ-Format für die jüngere Zielgruppe. Die Langlebigkeit der Serien und die Innovationskraft des Unternehmens machen UFA Serial Drama zum Marktführer in seinem Segment. Die UFA Serial Drama wird von Markus Brunnemann geleitet.
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