Held der Gladiatoren


im Auftrag von RTL
Format Pilot für Serie
Länge 90 Minuten
Produktionsfirma Grundy UFA TV Produktions GmbH
Drehort Frankreich und Malta
Drehzeit 18.09.2002 - 07.11.2002
Regie Jorgo Papavassiliou
Kamera Yvonne Tratz
Autor Robert Löhr
Produktionsleiter Mark Popp
Redaktion Melanie Brozeit, Markus Mende
Pressebetreuung (Grundy UFA)
Darsteller Henning Baum, Andrea Cleven, Stephan Hornung, Marion Mitterhammer, Ralph Moeller, Dierk Prawdzik, Tanja Wenzel
Produktionsdetails

INHALT


Wir schreiben das Jahr 83 nach Christus. Die Sonne brennt unerbittlich auf die Arena in der Handelsmetropole Puteoli. Tausende von Zuschauern folgen begeistert dem blutrünstigen Spektakel, dass sich ihnen bietet. Mit tosendem Beifall feuert die aufgebrachte Menge ihre Helden an und entscheidet über Gnade und Tot der besiegten Kämpfer. Jubelschreie schallen von den Rängen, wenn sich ein Gladiator dem Kampf mit einem Bären stellen muss...

Was sich anhört, wie der Beginn einer großen Hollywood-Produktion, ist in Wahrheit der Rahmen des 90-minütigen Piloten „Held der Gladiatoren“, der von Grundy UFA für RTL produziert wurde. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit bekam Grundy UFA im Sommer letzten Jahres die Zusage auf Projektförderung von der Filmförderung NRW und dem FilmFernsehFonds Bayern. Doch zum Feiern blieben den verantwortlichen Producern, Gabriela Brenner und Tilman Taube, nicht viel Zeit: Lediglich zwei Monate blieben noch für die Produktionsvorbereitungen bis zum Drehstart am 18. September 2002. Für den eingespielten Produktionsapparat von Grundy UFA eine große aber lösbare Aufgabe. „Ohne unsere langjährig erprobten Strukturen und die großartige Leistung des gesamten Teams wäre ein solcher Kraftakt nicht möglich gewesen“, erklärt Gabriela Brenner.

Gedreht wurde an insgesamt 37 Tagen unter der Regie von Jorgo Papvassilliou in Puy du Fou, inmitten der französischen Vendée, und auf der Insel Malta. Auch wenn „Held der Gladiatoren“ auf einer fiktiven Geschichte basiert, achteten Gabriela Brenner und Tilman Taube penibel darauf, so nah wie möglich am historischen Hintergrund zu bleiben. So wurden in der 6000 Zuschauer fassenden Arena im Grand Parc Cinésénie aufwendig choreographierte Kämpfe und Wagenrennen nachgestellt und atemberaubende Szenen mit Tigern und Löwen gedreht. Die originalgetreuen Kostüme lieh man sich aus den Theater- und Filmfundis in ganz Europa und Produktionsdesigner Jerôme Latour baute auf Malta die antike Hafenstadt Puteoli samt Sklavenmarkt nach. Doch nicht nur beim Dreh stellte sich Grundy UFA großen Herausforderungen.
Von Anfang an war im Zeitplan eine lange Phase für die Postproduktion eingeplant. Die ausführende Firma „CA Scanline“ konnte damit für Europa einzigartige Special-Effekts realisieren. So bauten sie die Kampfarena als digitales Bildmodell nach, erweiterten sie um ein Stockwerk und füllten sie mit 16000 jubelnden Zuschauern. Das Besondere daran: Jeder einzelne digitale Figur ist in ihrem Aussehen und Verhalten individuell steuerbar. Nur die um die Loge platzierten 450 Zuschauer waren aus Fleisch und Blut.

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