Interview mit Sylvie van der Vaart

Die Jury-Dame Castingtipps und verrät, wie man Lampenfieber in den Griff kriegt.

Was wünschst Du Dir dieses Jahr für Kandidaten?


Sylvie van der Vaart: Ich wünsche mir wieder so eine unglaubliche Vielfalt an Talenten, damit man sieht, dass es alles Mögliche gibt. Wenn wirklich die ganze Bandbreite gezeigt wird, dann kann man voller Emotionen lachen und weinen. Da ich durch "Let’s Dance" jetzt natürlich im Tanzfieber bin, hoffe ich, dass auch die Tänzer wieder richtig durchstarten. Und auf die Musiker freue ich mich auf jeden Fall, wir hatten in der letzten Staffel super klassische Sänger dabei – das darf natürlich auch in dieser Staffel wieder so sein. Außerdem wünsche ich mir Kandidaten, die was richtig Besonderes können. Etwas, das ich noch nie gesehen habe! Denn das macht den Unterschied zu den anderen Castingshows aus und Das Supertalent so besonders.

Warum, meinst Du, sollten die Leute sich einfach trauen, zum Casting zu kommen?

Sylvie van der Vaart: Ich finde, man muss realisieren, dass allein das Mitmachen an den Castings von „Das Supertalent“ schon ein Erlebnis ist. Endlich kann mal man zeigen, was man vielleicht jahrelang nur zu Hause gemacht hat und wovon man ahnt: Das ist etwas Besonderes. Damit kann ich den Leuten eine Freude machen und sie überraschen. Ich finde, solche Talente dürfen nicht nicht versteckt werden, das muss mit der Welt und unserer Jury geteilt werden. Ich würde mich riesig freuen, solche Leute zu sehen.

Kannst Du den Kandidaten im Vorfeld der Castings Tipps geben?

Sylvie van der Vaart: Man muss natürlich genau wissen, was man da zeigen will. Und vorweg hilft es immer, dass man die Augen schließt und schon mal visualisiert. Wenn man seine Performance schon mal in einem Tagtraum durchläuft, hilft es dabei, eine gute Leistung zu bringen. Wichtig ist auch, dass die Kandidaten ihren Atem unter Kontrolle haben. Wenn man zu nervös ist, kann man mit seiner Atmung sehr gestresst rüberkommen. Das ist nicht gut für ein Casting. Wenn wir als Jury bemerken, dass die Leute schon beim Casting so nervös sind, denken wir: „Ui, wie wird das erst in der Liveshow mit 9 Millionen Zuschauern?“ Da darf man nicht nervös sein. Man muss dann Gas geben, um das Beste rauszuholen und darauf achten, dass man seine Nerven unter Kontrolle hat.

Hast Du auch Tipps gegen Lampenfieber?


Sylvie van der Vaart: So richtig Lampenfieber, bei dem ich zittere und nicht an mich glaube, habe ich zum Glück nicht. Aber bei mir kribbelt es schon mal im Bauch, und ich muss Wasser trinken, weil mein Mund sonst trocken wird. Das ist ein typisches Anzeichen dafür, dass man einen Druck spürt. Druck ist aber auch wichtig, um Leistung zu bringen. Man sollte ihn nur unter Kontrolle halten können.


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    Presse

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