Interview mit Guido Reinhardt

5.000 Folgen GZSZ – was geht Ihnen bei dieser Zahl durch den Kopf?

Das ist eine wirklich imposante Zahl im Zusammenhang mit einer fiktionalen Serie, das sind über 2.000 Stunden Fernsehgeschichte! Als GrundyUFA und RTL mit GZSZ 1992 die erste deutsche Daily auf den Bildschirm brachten, hat wohl kaum jemand mit einer solchen Erfolgsgeschichte gerechnet. Die Entwicklung, die die Serie seitdem genommen hat, ist unbeschreiblich: Heute sehen wir jeden Abend eine Hochglanz-Serie, die ein Millionenpublikum unterhält, mitreißt und zum Nachdenken animiert!

Wieso ist ausgerechnet die Hauptstadt Berlin Schauplatz von GZSZ?

Zu Beginn der Serie war die Verortung nicht benannt, intern sprachen wir immer von "Entenhausen". Je stärker wir nach Alleinstellungsmerkmalen gesucht haben, umso mehr kamen wir zu der Erkenntnis, dass eine konkrete Verortung notwendig ist. Nach der Maueröffnung ging eine Welle der Euphorie durch Deutschland und aus Berlin, der geteilten, piefig anmutenden Stadt, wurde eine Metropole, die mit Städten wie London, Paris, New York und Sydney mithalten konnte.

Was macht GZSZ so einzigartig?


Sich selbst und das Format dauernd in Frage zu stellen, um es im nächsten Schritt noch besser zu machen. Dies als eine Philosophie zu begreifen, sie zu verinnerlichen und jeden Tag daran zu arbeiten, 250 Tage im Jahr, die letzten 20 Jahre. Das macht GZSZ zu dem, was es heute ist!

GZSZ hat auch im Netz eine große Fangemeinde, wie wichtig ist das für die Serie?


Die Verlängerung von GZSZ ins Internet ist der Faktor für den anhaltenden Erfolg der Serie. Mit Informationen und Angeboten über die tägliche Sendezeit hinaus binden wir Fans an das Format und machen User zu neuen Zuschauern. Auch dort hat GZSZ 2001 eine Vorreiterrolle gespielt – wieder einmal.

Welche Erinnerung verbinden Sie persönlich mit 5.000 Folgen – und warum?

Ich erinnere mich an unzählige Momente vor und hinter der Kamera, in denen gelacht, geweint, gestorben, gehofft, gehasst und sich versöhnt wurde. Es ist die Leidenschaft, die Emotion, die ein solches Format ausmacht. All diese Momente sind in meiner Erinnerung und in meinem Herzen und gleichzeitig Motor jedes einzelnen Mitarbeiters. Daran erinnere ich mich immer wieder gerne und freue mich auf alle neuen Momente, die da kommen, und sie werden kommen.


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