DAS BO im Interview

Das ehemalige Mitglied der Kultformation "Fünf Sterne Deluxe" und Tour-Kollege von Jan Delay freut sich auf seine neue Aufgabe als Juror bei X Factor.

Die Dreharbeiten von "X Factor" laufen schon auf vollen Touren. Macht es dir Spaß in der Jury zu sitzen?


DAS BO: Ja, auf jeden Fall. Ich bin ein Abenteurer und das ist ein großes Abenteuer - die erste große Fernsehshow, bei der ich dabei bin. Es ist interessant und aufregend. Und es macht wirklich Spaß, gerade mit meinen beiden Jury-Kollegen Till und Sarah. Wir sind ein sehr gutes Trio, mit unterschiedlichsten Backgrounds. Genau das macht die Sache rund.

Wie verbringst du die Pausen bei "X Factor"?

DAS BO: Ich bin entspannt, immer mit meiner Stylistin Cecily Turner unterwegs und in den Pausen rocken wir dann im Backstage Bereich, Mucke laut und ab dafür. Da ist immer was los. Außerhalb von X Factor bin ich gerne in Hamburg mit meinen Jungs, der Hängergäng, unterwegs, gehe in die Clubs und lasse alles los. Oder ich mache Sport.

Warum sollen die Zuschauer unbedingt „X Factor 2011“ gucken?


DAS BO: Naja, wenn sie ein besseres Leben haben wollen, dann sollten sie das tun, weil es eine unglaubliche Entertainment-Stelle ist. Alle Leute da draußen: Schaltet ein, ab dem 30. August, jeden Dienstag und Sonntag auf VOX: „X Factor“ mit DAS BO aus Hamburg-City. Ganz genau. Wir sehen uns!

Was erwartet die Zuschauer bei "X Factor"?

DAS BO: Emotionen, Talent, Hoffnung, Träume…alles, was für alle eigentlich im Leben interessant sein sollte. Es gibt also genug gute Gründe, dabei zu sein.

Wie siehst du eure Aufteilung in der Jury – wofür steht ihr ein?

DAS BO: Ist doch klar: Sarah wird den kernigen Kerl markieren, während Till und ich ganz sanft und weiblich agieren. Nein, im Ernst: Sarah ist natürlich die weibliche Note. Till ist ja der studierte Musiker, ich bin mehr so der Freigeist, der Autodidakt.

Was ist dein bisheriges Highlight bei "X Factor"?

DAS BO: Ein bestimmtes Highlight kann ich gar nicht herausnehmen. Für mich ist das Gesamterlebnis ein Highlight. Zum einen hinter den Kulissen einer so großen Produktion dabei zu sein. Zum anderen, dass ich ich selbst sein kann. Was mir natürlich sehr zu Gute kommt, weil ich so auch am besten funktioniere. Und ja, wir werden jemanden finden, der hoffentlich Musikgeschichte in Deutschland schreiben wird. Das ist natürlich auch aufregend. Wir haben sehr gute Kandidaten.

Du bist ja neu hier in der Jury. Warum hast du dich entschieden, bei „X Factor“ mitzumachen?


DAS BO: Mittlerweile fühl ich mich schon gar nicht mehr neu in der Jury, sondern so, als ob ich das schon seit fünf Jahren mache. Es gibt mehrere Umstände, die mich dazu gebracht haben. Es hat sicherlich zu einem Teil damit zu tun, wie ich als Person bin, meine Art. In der Produktion gab es Leute, die mich von früheren Zeiten noch kannten, die früher bei „Top of the Pops“ gearbeitet haben, wo ich mit „Fünf Sterne Deluxe“ und auch als „DAS BO“ aufgetreten bin . Dann auf der anderen Seite habe ich mit Volker Neumüller natürlich jemanden als Manager, der auch in der Fernsehbranche kein unbeschriebenes Blatt ist, im Gegenteil. Und was ich am schönsten finde ist, dass VOX und Grundy den Mut hatten, ein neues Gesicht in die Fernsehlandschaft zu bringen. Das ist in Deutschland ja eher selten der Fall, sondern da kriegen ja immer die Gesichter neue Formate und nicht andersrum. Scheinbar kommt die Entscheidung ganz gut an. Und das freut mich natürlich am meisten. Es ist es eine win-win-Situation , von der alle etwas haben. Für mich ist "X Factor" eine Herausforderung, die ich sehr ernst nehme.

Kannst du den Zuschauern erklären, wie sie dich nennen sollen?

DAS BO: Einfach Bo. Ich bin Bo. Der Kollege Bo, „Ey, was geht ab, Digger?“oder „Ey Süße, was geht ab?“ – „Hi Bo!“ – So halt.

Bo - Wo kommt das her?

DAS BO: Das kommt aus dem Skandinavischen. Es ist ein skandinavischer Vorname. ;-) Nein, das ist mein Künstlername, abgeleitet von meinem Nachnamen Bogojevic.

Und wie kommt es zu dem „Das“ davor?

DAS BO: Es ist mittlerweile eine Abkürzung für "Dumm, aber schlau", "der am Stylischste", "der alte Sack" u.s.w.…die anderen Sachen, sage ich mal lieber nicht. Der Hauptgrund aber war, dass „Der Tobi und der Bo“ langweiliger geklungen hätte als „der Tobi und das Bo“.

Wie hat dein Umfeld darauf reagiert, dass du bei „X Factor“ mitmachst?

DAS BO: Mein Umfeld reagierte eigentlich durch die Bank weg positiv. Entweder hat sich keiner getraut, etwas Negatives zu sagen, oder es gibt tatsächlich niemanden, der das irgendwie scheiße findet. Ich habe ja nicht nur ein Hip-Hop-Umfeld, wie man so schön sagt, sondern unterschiedlichste Leute in meinem Freundeskreis - und alle freuen sich. Wenn sich das tatsächlich so auf Deutschland ausbreitet, wie es jetzt alle bekunden, dass sie X Factor gucken wollen und sich über meine Teilnahme freuen, dann wird das sehr gut einschlagen.

Hast du die erste Staffel von „X Factor“ verfolgt?

DAS BO: Nein, ich hab sie nicht verfolgt, weil ich keinen Fernseher habe. Aber ich habe dann, als ich als Juror im Gespräch war, DVD-Material bekommen und habe mir alles schön reingezogen - sowohl von den englischen als auch von den deutschen Sachen.

Wie hat sich dein Leben seit „X Factor“ verändert?

DAS BO: Es hat sich in dem Sinne verändert, dass ich das erste Mal in meinem Leben einen festen Zeitplan habe. Ich bin von Natur eigentlich eher ein Mensch, der den Moment genießt und nicht weit im Voraus plant. Aber, wir haben gerade Sommer und ich weiß schon jetzt, was ich am Ende des Jahres machen werde. Das ist neu für mich. Ich glaube, mein Leben wird sich aber erst richtig verändern, wenn die Ausstrahlung von "X Factor" beginnt und die Masse mit mir und meiner Visage konfrontiert wird.

Du hast vor kurzem von deinem Vater erzählt, der zu dir gesagt hat: „Jetzt weißt du mal, wie es ist, wenn man morgens früh aufsteht, zur Arbeit geht und abends müde ins Bett fällst.“ War das vor "X Factor" so anders?

DAS BO: Naja, das wird oft unterschätzt. Ich bin schon jemand, der seinen Arbeitstag nicht stur durchplant. Aber wenn ich wirklich eine Stoppuhr nehmen würde, wenn immer arbeite, dann würde ich auf mehr als eine 40-Stunden-Woche kommen. Aber das Schöne für mich ist, dass das, was ich mache, nicht einfach ein Job ist und ich nicht froh bin, wenn es vorbei ist. Sondern das ist für mich ein Teil von dem, was mich ausmacht. Ich bekomme Energie dadurch, habe meine Freiheit. Ich kann machen, was ich will. Wenn ich z.B. einen DJ-Job annehme, dann geh ich in einen Club und feier’ und verdiene dabei Geld, wenn man es mal platt ausspricht. Ich kann mir meine eigenen Zeiten einrichten, ich habe keinen Chef. Und ich kann kreativ sein. Das ist zwar mein Job, aber auch gleichzeitig essentiell für mich, um überhaupt weiter zu machen. Kreativität ist für mich so herzschlagmäßig, das muss immer dabei sein.

Wie willst du „X Factor“ gewinnen? Was ist dein Geheimrezept?


DAS BO: Es gibt kein Geheimrezept. Aber es gibt den Bo-Faktor, den die Kandidaten, die in meiner Gruppe sind, mit auf den Weg bekommen. Ich werde den Bo-Faktor einfach spielen lassen und versuchen, je nachdem welche Kategorie ich bekomme, für jeden Kandidaten ein angemessenes Coaching anzugehen. Und das wird sicherlich bei den einzelnen Leuten unterschiedlich sein. Manche sind mit der Stimme schon stark, aber haben wenig Präsenz. Andere sind eher Rampensäue, die man ein bisschen bremsen und bei denen man noch an der Stimme arbeiten muss. Ich bin mir sicher, dass die Gesangstalente durch gute Tipps noch mal viel besser werden können. Genau das finde ich interessant, herauszufinden, wer mit dieser Hilfe und Unterstützung wie weit kommt. Es sind auf jeden Fall sehr große Talente dabei.


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