UFA - INSPIRING ENTERTAINMENT
z.B. "Alles was zählt"
Stilles Tal
| Format | TV-Movie |
|---|---|
| Länge | 90 Minuten |
| Produktionsfirma | UFA Fernsehproduktion GmbH |
| Drehort | Wittenberg und Umgebung |
| Drehzeit | 16.06.2010 - 20.07.2010 |
| Autor | Michael Illner & Alfred Roesler-Kleint |
|---|---|
| Regie | Marcus O. Rosenmüller |
| Kamera | Stefan Spreer |
| Produzent | Norbert Sauer |
| Producer | Cornelia Wecker |
| Herstellungsleiter | Frank Mähr |
| Produktionsleiter | Henning Falk |
| Casting | Bo Rosenmüller |
| Redaktion | Jana Brandt |
| Pressebetreuung | Claudia Göttler |
INHALT
Im Jahre 2002 werden Teile Deutschlands von einer verheerenden Naturkatastrophe heimgesucht. Inmitten von Flut und Chaos streiten zwei Männer um ihren Besitz. Beide fühlen sich im Recht. Doch am Ende geht es nur noch ums Überleben. Deutschland anno Zwölf nach der Wiedervereinigung. Noch immer werden die Gerichte im Osten des Landes von einer Klagewelle überschwemmt. Erben und Alteigentümer verlangen ihren Besitz zurück. Sich benachteiligt fühlende Ossis wehren sich nach Kräften. So auch THOMAS STILLE (Wolfgang Stumph), Betreiber eines Ausflugslokals im malerischen Tal des sächsischen Flüsschens Müglitz. Zwanzig Jahre Arbeit stecken in dem touristischen Juwel, das einmal die Ruine eines verlassenen Bauernhofs war.
Im schönen Hessen wohnt KONRAD HUBERTY (Robert Atzorn). Wie Thomas Stille geht er auf die Sechzig zu. Zeit, die Außenstände des Lebens einzufordern. Huberty leidet keine Not. Seine Frau besitzt ein gutgehendes Familienhotel. Seit seinem letzten Herzinfarkt tritt er ein wenig kürzer. Aber da gibt es noch diese eine offene Rechnung: der Bauernhof im Müglitztal gehörte einst der Familie Huberty.
Damals, als in Sachsen die Genossen das Sagen hatten war Hubertys Vater mit Frau und Sohn nach dem Westen gegangen. Konrad erinnert sich an das vergilbte Foto: vom Haus, wo er seine Kindheit verbrachte, das jetzt eine Gastwirtschaft ist und das wieder der Familie gehören soll.
Der Rückgabeprozess ging durch alle Instanzen. Die vorletzte gab Thomas Stille recht. Die letzte Konrad Huberty. Das Urteil aber blieb irgendwo auf der Strecke. Ein säumiger Anwalt ist schuld, dass in STILLES TAL noch immer Bier ausgeschenkt wird, während sich Konrad Huberty auf den Weg nach Sachsen macht, um sein Eigentum zu übernehmen. Achtundvierzig Stunden später wird davon nur noch eine Ruine übrig sein.
An einem Augusttag im Jahre 2002 treffen zwei Deutschen Ost und West aufeinander. Konrad Huberty, der die Räumung verlangt. Thomas Stille, der sein Lokal verbarrikadiert und zur Festung erklärt. Die wahre Gefahr aber droht von woanders. Am Himmel ziehen dunkle Wolken auf. Sie sind die Vorboten eines Naturereignisses, das man später die Jahrhundertflut nennt.
Nie zuvor hat es in Deutschland so gegossen, wie in diesen zwei Tagen. Während Stille und Huberty sich bekriegen, steigen die Flusspegel. Das Flüsschen Müglitz wird zum reißenden Strom. Dämme brechen. STILLES TAL wird von den Wassermassen eingeschlossen. Eine Sturzflut reißt die Wände weg. Erst jetzt, zwischen Panik und Chaos, als nichts mehr übrig ist, um das sich zu streiten lohnt, sind sich Thomas Stille und Konrad Huberty einig. Jetzt geht´s ums Überleben!
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