Der Turm


in Koproduktion mit dem MDR und der Degeto Film sowie NDR, BR, WDR, SWR und RBB für Das Erste
Format TV-Movie
Produktionsfirma teamWorx Television & Film GmbH
Drehort Dresden und Umgebung, Görlitz, Bad Düben, Tschechien und Berlin
Regie Christian Schwochow
Kamera Frank Lamm
Herstellungsleiter Sebastian Werninger
Produzent Nico Hofmann, Benjamin Benedict
Redaktion Jana Brandt
Darsteller Jan Josef Liefers, Claudia Michelsen, Sebastian Urzendowsky, Götz Schubert, Nadja Uhl, Hans Uwe Bauer, Steffi Kühnert, Stephanie Stumph, Sergej Moya, Valerie Tscheplanowa, Peter Sodann, Ernst Georg Schwill, Udo Schenk, Christian Sengewald, Thorsten Merten, Annika Olbrich, Josephin Busch, Martin Seifert, Peter Prager
Pressebetreuung Anja Käumle
Produktionsdetails

INHALT


Nach dem gleichnamigen und mehrfach ausgezeichneten Roman von Uwe Tellkamp, der kaleidoskopartig anhand einer Dresdener Arztfamilie die finalen sieben Jahre der DDR erzählt, verfilmte Regisseur Christian Schwochow die Romanadaption von Thomas Kirchner. Seine Protagonisten sind Dresdner Bildungsbürger, die in einer Art Refugium im Turmviertel das sozialistische System zu ignorieren versuchen.

Der erfolgreiche Chirurg Richard Hoffmann (Jan Josef Liefers) hofft, zum Nachfolger des Klinikchefs ernannt zu werden. Doch eine jahrelange Affäre mit der Sekretärin Josta Fischer (Nadja Uhl), mit der er eine Tochter hat, wird ihm zum Verhängnis. Diese macht ihn für die Stasi ebenso erpressbar wie eine vor Jahrzehnten begangene Jugendsünde. Richards Frau Anne (Claudia Michelsen) und sein Sohn Christian (Sebastian Urzendowsky) ahnen nichts von Richards Doppelleben. Anne ist eine liebende Mutter, und die Familie nimmt in ihrem Leben einen hohen Stellenwert ein. Sie ist ein ausgleichender Charakter, vertritt aber ihre Lebensanschauung mutiger als ihr Mann. Christian soll in die Fußstapfen seines Vaters treten, dessen überhöhte Erwartungen an ihn zu einem entfremdeten Verhältnis führen. Umso vertrauter ist Christian mit seinem Onkel Meno (Götz Schubert), Annes älterem Bruder. Meno muss als Lektor einerseits die Vorgaben der Kulturbürokratie beachten, andererseits steht er menschlich den Autoren nahe, die von
der Zensur bedroht werden. Als er sich in die Schriftstellerin Judith Schevola (Valery Tscheplanowa) verliebt, gerät er in einen noch größeren, persönlichen Konflikt. Um den begehrten Studienplatz für Medizin zu erhalten, ist Christian nach dem erfolgreichen Schulabschluss gezwungen, den „freiwilligen“ Wehrdienst in der Nationalen Volksarmee abzuleisten. Seine Gefühle für die ehemalige Mitschülerin Reina (Josephin Busch) unterdrückt er, weil er glaubt, seine Ziele nur so konsequent verfolgen zu können. In der NVA hält er den Druck nicht aus, beschimpft das „Scheiß-System“ und wird zu einer Haftstrafe im Militärgefängnis verurteilt. Nach dem Ende der Armeezeit erlebt Christian, dass sich nicht nur die Stimmung im Land gewandelt hat. Die Beziehung seiner Eltern ist erkaltet. Während Richard den Veränderungen nach einer Depression perspektivlos gegenüber steht, hat Anne ihre Berufung gefunden und sich einer Oppositionsbewegung angeschlossen. Doch Christian hat sich entschlossen, endlich einen eigenen Weg zu gehen.


Presse:
Nico Hofmann verfilmt Bestseller „Der Turm“
Drehstart für Uwe Tellkamps großen Vorwenderoman DER TURM (AT)

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