Der kalte Himmel


im Auftrag der ARD/Degeto
Format TV-Event
Länge 2x 90 Minuten
Produktionsfirma teamWorx Television & Film GmbH
Drehort Bayern, Berlin
Drehzeit 07.01.2010 - 12.04.2010
Regie Johannes Fabrick
Kamera Stefan Unterberger
Autor Andrea Stoll
Produzent Nico Hofmann, Ariane Krampe
Producer Jean-Young Kwak
Herstellungsleiter Dirk Ehmen
Produktionsleiter Georg Kuch
Casting Nina Haun
Redaktion Hans-Wolfgang Jurgan
Pressebetreuung Anja Käumle
Darsteller Christine Neubauer, Marcus Mittermeier, Natascha Paulick, Tim Bergmann
Produktionsdetails

INHALT


Eine ländliche Gemeinde in der Hallertau im Herbst 1967. Felix, der sechsjährige Sohn einer Hopfenbauern-Familie steht kurz vor der Einschulung. Er ist ein stiller, zurückhaltender Junge, der am liebsten alleine spielt und sich von den üblichen Rangeleien seiner älteren Geschwister Lena (8) und Max (10) fernhält. Seine Mutter Marie (Christine Neubauer) hat keine Probleme damit, beobachtet sie doch voller Stolz seine ausgeprägten Zahlenspiele und sein stundenlanges Spiel mit Hölzern und Steinen. Doch auch sie kann bald die Augen nicht mehr davor verschließen, dass sich Felix Wesenszüge in einer Weise verstärken und verändern, die sie nicht begreifen kann. Für die Dorfgemeinschaft wird er zum Sonderling, für den Vater Paul zum Problem, dass er mit einer Einweisung in die Sonderschule aus der Welt schaffen will.
Je mehr der sechsjährige Felix unter Druck gerät, umso merkwürdiger verhält er sich. Marie, die als Sopranistin im Kirchenchor singt, lernt hier die neue Organistin und Musiklehrerin Alexandra kennen, die vor kurzem aus Berlin in die Gemeinde kam. Beim Weihnachtsgottesdienst singt Marie, auf Anregung von Alexandra, ein begeisterndes Solo „Maria durch ein` Dornwald ging“. Auf der Suche nach Hilfe, fahren Marie und Felix zusammen mit Alexandra in die Münchener Universitätsklinik zur Untersuchung. Dort lernt Marie den jungen Entwicklungspsychologen, Dr. Niklas Cromer, aus Berlin kennen. Voller Hoffnung reist Marie anschließend mit Felix nach Berlin. Der junge Arzt vermittelt ihr in Berlin ein Zimmer in einer WG, in der sich Marie und Felix geborgen fühlen. Dr. Cromer ist der Erste, der sich auf Felix besondere Persönlichkeit einlässt und seine Verhaltensweisen schrittweise analysiert. Als er Felix mathematische Inselbegabung entdeckt, ist er sich seiner Diagnose sicher.
Währenddessen kümmert sich der Vater Paul, zusammen mit seinem Vater, weiter um den Betrieb des Hofes. Fallende Hopfenpreise, der Kauf einer Hopfenerntemaschine und die ersten Versuche die anderen Bauern in einer Genossenschaft zu organisieren nehmen Paul zuerst vollauf in Anspruch. Zusammen mit ihrem Ehemann Paul, der zwischenzeitlich auch nach Berlin gekommen ist, während die Großeltern sich in der Hallertau um Lena und Max kümmern, erfahren sie die Diagnose.Felix leidet an autistischen Störungen, dem sogenannten Asperger-Syndrom. Seine mathematische Sonderbegabung wird ihm jedoch helfen, sich in der Welt zu Recht zu finden, doch eine Heilung von seiner Krankheit gibt es nicht.Marie und Paul kehren in die Hallertau zu ihrer Familie und ihrem Hof zurück. Die Zukunftwird sicher nicht einfach, doch der Aufenthalt und die Erkenntnisse aus den Untersuchungen in Berlin bringen ihnen neue Ansätze, mit der geistigen Behinderung ihres jüngsten Sohnes umzugehen.

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