Ku'damm 56


Dreiteiler | ZDF | 2016
Format Serie/Reihe
Produktionsfirma UFA FICTION
Drehort Berlin
Drehzeitraum 13.07. bis 26.10.2015
Regie Sven Bohse
Autor Annette Hess
Produzent Benjamin Benedict, Nico Hofmann
Producer Marc Lepetit
Produktionsleiter Ilja Leptihn
Kamera Michael Schreitel
Aufnahmeleiter Sebastian Geißler
Herstellungsleiter Dirk Ehmen
Kostüm Maria Schicker
Szenenbild Lars Lange
Redaktion Heike Hempel, Anna Bütow, Bastian Wagner (alle ZDF)
Casting Nina Haun
Darsteller Claudia Michelsen, Sonja Gerhardt, Maria Ehrich, Emilia Schüle, Sabin Tambrea, August Wittgenstein, Heino Ferch, Uwe Ochsenknecht
Pressebetreuung Anja Käumle / Maja Genowa
Produktionsdetails

INHALT


Ku'damm 56 erzählt von den jungen Frauen der 50er Jahre, ihrem Aufbegehren gegen das biedere, festsitzende Frauenbild und von ihrem Kampf um eine selbstbestimmte, weibliche Identität.

"Die männlichen Rebellen der 50er Jahre wie James Dean, Marlon Brando und Horst Buchholz sind zu Ikonen geworden. ‚Ku’damm 56‘ widmet sich nun zum ersten Mal den jungen Frauen dieser Zeit, die nicht nur mit der bigotten Moral, sondern darüber hinaus mit einem biederen, festsitzenden und fatalen Rollenverständnis kämpften. Es herrschte Gehorsam vor. Aber die Rebellion kam an anderer Stelle umso stärker zum Ausbruch: im Rock ’n‘ Roll, der wie eine Naturgewalt hervorbrach. Kein Wunder, dass die Eltern es mit der Angst bekamen.“, so Erfolgs-Drehbuchautorin Annette Hess ("Weissensee") über "Ku'damm 56".

Tanzschulbesitzerin Caterina Schöllack (Claudia Michelsen) hat drei Töchter, von denen zwei ihrer gesellschaftlichen Bestimmung folgen: Helga (Maria Ehrich) hat eine scheinbar glänzende Partie gemacht und wird den Juristen Wolfgang von Boost (August Wittgenstein) heiraten. Die Krankenschwester Eva (Emilia Schüle) hat ihre Zukunft genau im Blick und legt alles daran, von ihrem Chef Professor Fassbender (Heino Ferch) geheiratet zu werden. Nur Monika (Sonja Gerhardt) ringt als ungeliebte Tochter um die Akzeptanz ihrer strengen Mutter. Doch als ihr Versuch sich anzupassen zu einer zwischenmenschlichen Katastrophe führt, beginnt Monika, gegen den ihr vorbestimmten Weg und gegen ihre Mutter zu rebellieren. Aber auch ihre Schwestern müssen schmerzhaft erkennen, wie sie in ihrem Rollenbild gefangen sind...

Monikas Geschichte – und die ihrer beiden Schwestern – steht dabei exemplarisch für viele Biografien der damaligen Zeit: Der Platz im Leben einer Frau bedeutete den Platz an der Seite eines Mannes. Doch gleichzeitig bewegten die Suche nach einer neuen weiblichen Identität und der aufkommende Wunsch nach Gleichberechtigung die Frauen dieser Generation.

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