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FREUD (AT) – UFA FICTION entwickelt TV-Mehrteiler über Sigmund Freud


13.03.2017

Potsdam, 13. März. Der Name „Freud“ gilt als weltweite Ikone, die ohne Vornamen auskommt. Mit der Psychoanalyse hat Freud den Grundstein für eine Wissenschaft gelegt, die das Leben von Millionen verändert und die Wahrnehmung des Menschen entscheidend geprägt hat. Als einzigartige Methode und Therapie gibt sie bis heute Einsicht in die menschliche Verfassung. All dies geht auf die Erkenntnisse, den Wissensdrang und den Kampf eines mutigen Menschen, eines jüdischen Arztes aus Wien zurück. UFA FICTION-Geschäftsführer und Produzent Benjamin Benedict (FAMILIENFEST, KU’DAMM 56, DER GLEICHE HIMMEL) entwickelt gemeinsam mit dem WDR, Redaktion Barbara Buhl, einen Mehrteiler, der basierend auf neuesten wissenschaftlichen und biographischen Darstellungen die weltverändernde Lebensleistung Sigmund Freuds ins Zentrum stellt.

Benjamin Benedict, Geschäftsführer und Produzent UFA FICTION: „Freud ist eine Jahrhundertfigur. Allein und gegen alle Widerstände hat er unser Bild von uns selbst verändert. Die Geschichte dieses außergewöhnlichen Entdeckers des Unbewussten, dem wir so viel zu verdanken haben, wurde noch nie in der zwingend gebotenen Ausführlichkeit erzählt. Wir entwickeln diese Idee bereits seit längerem – ein vergleichbares Projekt, das sich dem Entwicklungsweg Freuds und der Begründung der Psychoanalyse fiktional in diesem Umfang widmet, gab es bisher noch nicht. Ich freue mich auf diese große Herausforderung und die großartige Unterstützung durch namhafte Institutionen und ausgewiesene Experten wie Prof. Alt, die wir für unser Projekt gewinnen konnten.“

Dem Projekt als Fachberater zur Seite steht Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Berlin und Autor der kürzlich erschienenen Biographie „Sigmund Freud. Der Arzt der Moderne“. Darüber hinaus beraten und unterstützen das Projekt weitere renommierte nationale und internationale Wissenschaftler und Institutionen wie Prof. Dr. med. Stephan Doering von der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Medizinischen Universität Wien. Auch das Sigmund Freud Museum in Wien hat seine Zusammenarbeit zugesagt. Mit dem Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main wird ebenfalls eine Kooperation angestrebt.
  
Prof. Dr. Peter-André Alt, Autor der Biographie „Sigmund Freud. Der Arzt der Moderne“ und Präsident der Freien Universität Berlin: „Eine erzählerisch überzeugende Verfilmung von Freuds Leben auf fiktionaler Grundlage ist an der Zeit. Ein großer Stoff mit vielfältigsten Facetten und eine Persönlichkeit, die in zahlreichen Farben leuchtet, bieten eine großartige Vorlage für eine vielversprechende filmische Umsetzung.“

Die Handlung von FREUD (AT) stellt Sigmund Freuds hartnäckigen Kampf in den Mittelpunkt, sich gegen die Intrigen und Anfeindungen der Gesellschaft und der wissenschaftlichen Konkurrenten durchzusetzen und gegen alle Angriffe seine Lehre von der Seele des Menschen zu entwickeln. In der Auseinandersetzung mit seinen Patientinnen und in fortlaufender Selbstanalyse entwickelte Freud seine bahnbrechenden Theorien, die ihre Wirkung in der ganzen Welt entfaltet haben. Der Mehrteiler erzählt die Geschichte analytischer Einsichten anhand Freuds komplexer Beziehungen zu drei prägenden Frauen seines Lebens: seiner Ehefrau Martha, seiner Schwägerin Minna und seiner Tochter Anna. Zugleich wird Freud im Kontext seiner Zeit gezeigt, im Ringen mit den Entwicklungen des 19. und 20. Jahrhunderts, tätig in einem Epizentrum der Moderne, in Wien. Im Wechselspiel mit den vielfältigen Strömungen und Einflüssen der Stadt, in Auseinandersetzung und – auch antisemitischer – Anfeindung entwickelt Sigmund Freud seine Theorie. Im Zentrum der Erzählung stehen auch die Krankheits- und Heilungsgeschichten, welche die Entwicklung der Psychoanalyse begleiten und eine packende emotionale Erzählung darstellen.

Benjamin Benedict, seit über zehn Jahren erfolgreich für die UFA-Gruppe tätig, ist mittlerweile einer der Geschäftsführer der UFA FICTION. Seine TV-Produktionen sind vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mehrfach mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem Grimme-Preis, der Goldenen Kamera, dem Prix Europa und dem International Emmy® Award. Der Mafia-Thriller AUF KURZE DISTANZ wurde erst vor wenigen Tagen mit der Goldenen Kamera als „Bester deutscher Fernsehfilm“ geehrt, der von ihm produzierte TV-Movie FAMILIENFEST erhielt kürzlich den Deutschen Fernsehpreis als „Bester Fernsehfilm“.


Kontakt
Anja Käumle


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