UFA - INSPIRING ENTERTAINMENT
z.B. "Alles was zählt"
Wolf Bauer
Vorsitzender der Geschäftsführung UFA Film & TV Produktion
Geschäftsführer UFA Cinema
Produzent
1950 in Stuttgart geboren, studierte Wolf Bauer Publizistik und Kunstgeschichte an den Universitäten in München und Berlin. Er arbeitete ab 1976 zunächst als Autor von politischen Magazin-Beiträgen für die ZDF-Sendung „Kennzeichen D“.
1980 kam Wolf Bauer als Redakteur und Producer zur UFA Film- und Fernsehproduktion und ist seit 1991 Produzent und Vorsitzender der Geschäftsführung der UFA Film & TV Produktion. Seit Gründung der FremantleMedia im Jahre 2000 ist er überdies Board Member des weltweit tätigen Produktionsunternehmens. Die FremantleMedia ist der internationale Produktionsarm der RTL Group, zu dem auch die UFA gehört.
Unter seiner Führung entwickelte sich die UFA zu einer leistungsstarken Produktionsgruppe mit acht Tochtergesellschaften, die in den vergangenen Jahren ihre Marktführerschaft in Deutschland als Inhaltekreateur kontinuierlich ausgebaut hat. Von 1991 bis heute konnte die Gruppe ihren Umsatz mehr als verdreißigfachen.
Als Chef der UFA gründete Wolf Bauer 1991 gemeinsam mit dem australischen Gameshow- und Daily Drama Pionier Reg Grundy die Grundy UFA und formte sie zusammen mit Mike Murphy zu Europas größtem Produzenten für Daily Drama. Mit „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ führte er 1992 das Genre „Daily Drama“, 2004 mit „Bianca – Wege zum Glück“ die Telenovela in Deutschland ein.
1998 schuf er mit Prof. Nico Hofmann und Ariane Krampe teamWorx, das inzwischen führende deutsche Produktionsunternehmen für hochwertige TV Movies und Fiction Programme mit Event Charakter.
Nach einem Merger der der UFA übergeordneten Holding mit Pearson TV und der daraus folgenden Gründung der RTL Group, erweiterte sich das Portfolio der UFA-Gruppe im Jahr 2000 um die Produktion von Entertainment-Formaten. Hierfür wurde im gleichen Jahr die GRUNDY Light Entertainment gegründet.
2002 baute Wolf Bauer die Gruppe durch eine Mehrheitsbeteiligung an Phoenix-Film weiter aus.
Zuletzt gründete Wolf Bauer im Frühjahr 2008 gemeinsam mit Thomas Peter Friedl, Prof. Nico Hofmann und Dr. Jürgen Schuster die UFA Cinema, die er als Mitglied der Geschäftsführung und Produzent leitet.
Angesichts der durch die Digitalisierung ausgelösten grundlegenden Veränderungen in der Medienlandschaft transformiert Wolf Bauer die UFA von einem reinen Fernsehproduzenten zu einem Content Kreateur, der kreative Lösungsangebote für eine multimediale Inhalteverwertung anbietet. Dies nicht nur für alle großen Sender in Deutschland sondern für unterschiedlichste neue Partner. Sein Ziel ist die 21st Century Entertainment Company, in dessen Fokus das selbst kreierte Intellectual Property steht und das über alle möglichen Kanälen ausgewertet wird. Die Gründungen der UFA brand communication, das achte Label der Gruppe, sowie des UFA Lab, ein Labor zur Entwicklung innovativer Inhalte für neue Plattformen, sind Teil dieses Transformationsprozesses.
Seit 2001 ist Wolf Bauer Mitglied im Beirat Ost der Deutschen Bank. Gemeinsam mit anderen Produzenten der Interessevertretung Film 20 forcierte er mit Erfolg den Aufbau einer Gesamtvertretung der deutschen Produzentenschaft. Aus diesen Bemühungen heraus, gründete sich im März 2008 die Allianz deutscher Produzenten, deren Gesamtvorstand er bis April 2012 angehörte.
Schließlich ist Wolf Bauer seit 2008 Mitglied des Kuratoriums der Bertelsmann Stiftung.