Charité feiert Premiere in Berlin

15.03.2017

Wo sonst präsentiert man eine historische Krankenhauserie, die zum ersten Mal im deutschen Fernsehen erzählt wird, als in der Charité in Berlin selbst? Im Langenbeck-Virchow-Haus kamen am Montag Cast & Crew und Serienfans zur Premiere von "Charite" zusammen. Bevor die ersten zwei Folgen (TV-Ausstrahlung ab Dienstag, 21.März, 20.15 Uhr im Ersten) im historischen Hörsaal gezeigt wurden, liefen Schauspieler und das Team hinter der Kamera über den roten Teppich. Mit dabei waren die Darsteller Alicia von Rittberg, Maximilian Meyer-Bretschneider, Emilia Schüle, Matthias Koeberlin, Justus von Dohnány und Klara Deutschmann, sowie die Produzenten Benjamin Benedict, Sebastian Werninger, Markus Brunnemann und Nico Hofmann, Producerin Henriette Lippold und die Drehbuchautoren Dorothee Schön und Ärztin und Medizinjournalistin Dr. Sabine Thor-Wiedemann, Prof. Dr. med. Karl M. Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité und Regisseur Sönke Wortmann.

Mehr Bilder seht ihr hier.

Worum geht es in der Mini-Serie "Charité"?

Die mittellose Ida (Alicia von Rittberg) wird als Patientin an der Charité operiert und muss anschließend als Hilfswärterin unter dem bigotten Regiment der Diakonissenoberin Martha (Ramona Kunze-Libnow) ihre Behandlungskosten abarbeiten. Dabei entdeckt sie ihre große Leidenschaft für die Medizin. In einer Zeit, in der Frauen kaum ein Recht auf höhere Bildung hatten, geht sie als ungewöhnlich freier und rebellischer Geist unbeirrbar ihren Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Sie trifft dabei auf herausragende Mediziner wie Rudolf Virchow (Ernst Stötzner) und die Forscher und späteren Nobelpreisträger Robert Koch (Justus von Dohnány), Emil von Behring (Matthias Koeberlin) und Paul Ehrlich (Christoph Bach), die in starker Konkurrenz zueinander Medizingeschichte schreiben.

Die Drehbücher schrieb Grimme-Preisträgerin Dorothee Schön ("Frau Böhm sagt Nein", "Der letzte schöne Tag") gemeinsam mit der Ärztin und Medizinjournalistin Dr. Sabine Thor-Wiedemann. Ein enger Dialog besteht mit Prof. Dr. med. Karl M. Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Für die umfangreichen Recherchen stand Prof. Dr. Thomas Schnalke, Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, als Berater zur Verfügung. Zum kreativen Team um Sönke Wortmann ("Deutschland. Ein Sommermärchen", "Das Wunder von Bern") gehört Kameramann Holly Fink ("Mogadischu", "Romy"), Production Designer Bernd Lepel ("Der Untergang", "Der Baader Meinhof Komplex", "Borgia") und Kostümdesignerin Esther Waltz ("Die Päpstin", "Der Staat gegen Fritz Bauer"). Jeanette Latzelsberger ("Der Turm", "Buddenbrooks") ist für die Maske verantwortlich.

Gedreht wurde in Prag und Umgebung. In sechs mal 45 Minuten wird zum ersten Mal im deutschen Fernsehen eine historische Krankenhauserie erzählt, die ab 21.03. immer dienstags um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen ist.


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